Kommunikationsplattform Nextcloud

Liebe Vereinsmitglieder,

auf unserer neuen Kommmunikationsplattform könnt ihr ab sofort z.B. die Plenumsprotokolle einsehen. Außerdem sind weitere Funktionen in Planung (z.B. Videotelefonie).
Die Plattform ist über https://cloud.hofprojekt-arfrade.de im Webbrowser oder über die Nextcloud apps zu erreichen.

Die bisherigen Gruppen bei Telegram bleiben aktiv.

Falls ihr noch keine Zugangsdaten erhalten oder Fragen habt, schreibt bitte eine E-Mail mit dem Betreff "Nextcloud" an mail@hofprojekt-arfrade.de.

 

Wir haben eine kleine Einführung vorbereitet, diese findet ihr in der Cloud unter "Files" im Ordner "IT", nachdem ihr euch eingeloggt habt.


Kids-Club /// 1 x im Monat

Sicherheit und Gesundheit gehen vor:

Leider müssen die folgenden Termine in diesem Jahr ausfallen.

Sobald der Kids-Club wieder stattfinden kann, informieren wir euch hier und über den Newsletter. 

Basteln, Spiel & Spaß !

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Entkernt, entsorgt und isoliert: am Bauwagen gehts voran

Der erste Bauabschnitt ist geschafft

 

Am letzten Wochenende wurde fleißig entkernt, entsorgt, geflext, gesägt und geschraubt. Dank der zahlreichen Helfer*innen sind wir fast fertig mit der Isolierung und Verkleidung des Innenraums. Sämtliche Betriebsstoffe des Bauwagens wurden abgelassen und fachgerecht entsorgt, um möglichen Umweltbelastungen in der Zukunft entgegenzuwirken. Die Außenhaut wurde teilweise instandgesetzt. Auch der Bau einer Holz-Veranda zum Verweilen vor dem Wagen mit Zugang zum selbstgebauten Kompostklo wurde bereits begonnen.

 

UnsereMitbewohner*innen haben uns mit Kaffee, Getränken, Mittag- und Abendessen versorgt. Am Samstagabend wurden Grill und Lagerfeuer gestartet und bis spät im Garten zusammen verweilt.

 

An diesem Wochenende (25.-26.Juli) stehen unter anderem folgende Arbeiten an, bei denen wir uns über jede helfende Hand freuen: Verkleidung der Dachfenster und der Decke mit Biegesperrholz, Bauen und Anpassen von mehreren Betten, Abdichten des gesamten Daches mit spezieller Folie, Streichen der Innenwände, Geländer für die Veranda gestalten und bauen, Fein- und Schönheitsarbeiten im Innenraum.

 

Habt ihr Lust mitzumachen? Meldet euch gerne bei Lea M. unter 0151/19620399, hier gibt es dann weitere Infos zum Ablauf.

 

 

 

 


Werkstatteinrichtung

Die Werkstatt

Die Vereins Werkstatt soll ein Ort für alle sein, ein Ort zum Werkeln und Basteln. Ein Raum für Kreativität und Lernen. In dieser offenen Werkstatt können alle Mitglieder und Gäste ihre eigenen Ideen verwirklichen und Artefakte erschaffen. Dafür steht eine Einrichtung mit Werkbänken und technischen Geräten zur Verfügung. Für die Benutzung der Maschinen und den kreativen Austausch, werden regelmäßig Unterweisungen, Workshops und gemeinsame Werkeltage angeboten. Diese Aktionen werden von kundigen Mitgliedern organisiert und durchgeführt.

Aktuell können in der Werkstatt diverse Sägen und Fräsen zur Holzverarbeitung, Bohrer und ein Schweißgerät, sowie Farben zum Malen und Lackieren genutzt werden. Einige grundlegende Verbrauchsmaterialien sollen den Werkstattnutzern zum Selbstkostenpreis angeboten werden. Für eigene Projekte müssen die Verbrauchsmaterialen allerdings selbst mitgebracht werden.

Durch die gemeinsamen Aktivitäten und das Engagement der Mitglieder, soll die Werkstatt in nächster Zukunft außerdem mit weiteren Werkzeugen erweitert werden. Derzeit gibt es Pläne für die Einrichtung einer Siebdruckwerkstatt, die Nutzung von 3D-Druck und vielleicht sogar eine CNC-Fräse. Die Weitere Koordination und weitere Entwicklung der Werkstatt, wird in regelmäßigen Treffen der Werkstatt AG besprochen und organsiert.


Das Hofcafé öffnet wieder!

Das Hofcafé beginnt fast wie geplant! Am 03.05.2020 haben wir die Hofcafésaison wieder gestartet und diesmal ohne Ende. Ab sofort hat das Hofcafé ganzjährig geöffnet. Die neue räumliche Gestaltung ist fast abgeschlossen und wird uns bei schlechtem Wetter die Möglichkeit bieten, von der Sonnenterasse in einen gemütlichen Raum umzuziehen. Jeden Sonntag gibt es nun ab 14:30Uhr Kaffee und Kuchen aller Variationen. Wir versuchen möglichst gute regionale, Bio und Demeter ausgezeichnete Produkte für unsere Kuchen zu verwenden. Es gibt auch immer ein veganes und glutenfreies Angebot. Nur leider erstmal nur zum Mitnehmen. Die derzeitige Situation macht es uns leider unmöglich, die Sonntage gemeinsam auf der Terrasse zu genießen. Wir hoffen sehr, dass alles sich schnellst möglich wieder normalisiert, doch bis dahin haltet euch bitte auch bei uns an die Empfehlung der Regierung, tragt einen Mundschutz und haltet einen Sicherheitsabstand, wenn ihr vorbei kommt.  Gerne könnt ihr eure eigenen Dosen etc. mitbringen, um den Kuchen zu transportieren. Wir haben uns sehr gefreut, dass unser „Café to go“ so gut funktioniert hat und ihr unser Angebot trotzdem gerne wahrnehmt!

Euer Hofcaféteam

 


Zwischenbericht Ende März

Kurzer Check zu Beginn: Zugegebenermaßen sind wir in der Werkstatt noch nicht weiter gekommen, das ein oder andere Einrichtungsstück fehlt noch, bleibt aber natürlich weiter auf unseren To-Do-Listen. Dafür steht der neue Fahrradschuppen! Mit den Renovierungsarbeiten für den Vereinsraum geht es auch voran. Und auf dem alten Ziegengelände ist auch was passiert, wir haben begonnen einen schönen Gemeinschaftsplatz zu gestalten.

Heute war wohl der einzige sonnige Tag seit langer Zeit und wir haben unsere damit verbundene Energie genutzt und draußen weiter gearbeitet. Da wir den alten Maschendrahtzaun noch nicht abgerissen hatten, war das der Beginn vom Tag. Mit Radlader, Zange und ein bisschen Ziehen, verschwand der alte Zaun im Nu. Währenddessen machten sich ein paar andere Leute daran, den neuen Holzzaun dicht zu machen. Dies gestaltete sich doch etwas schwieriger, sodass am Ende einmal ringsherum Steine unten vor dem Zaun Platz fanden, damit die Hühner da nicht mehr hindurch schlüpfen können. Danach mussten wir noch etwas Gestrüpp vom neuen Gemeinschaftsplatz entfernen und den Bauwagen zurechtrücken. Die Mittagspause verbrachten wir gemeinsam mit Gulasch- und Kartoffelsuppe und genossen die sommerliche Stimmung. Danach machten wir uns daran, die Erde zu ebnen und säten neuen Rasen. Zuletzt stellten wir das Volleyballnetz auf und der neue Platz sieht schon viel einladender aus. Ein wirklich schöner und erfolgreicher Tag.


Bauwagenausbau

Um in Zukunft den Vereinsmitgliedern die Möglichkeit zu geben, am Wochenende auch mal eine Nacht bei uns schlafen zu können, wollen wir den alten Bauwagen im Garten wieder auf Vordermann bringen. Gemütliche Betten, ein schönes Dachfenster zum Sterne gucken und eine großzügige Veranda zum Ausspannen und das Ganze direkt in unserem schönen Garten neben dem Ziegengehege. Der Bauwagen wird ein Träumchen in ländlicher Idylle. Das Projekt würden wir gerne an den beiden dafür vorgesehenen Wochenenden fertigstellen und können daher auch tatkräftige Unterstützung gebrauchen. Zur besseren Organisation wird es mehrere Arbeitsgruppen geben, die unterschiedliche Aufgabenbereiche abdecken. Die AG Fahrzeugbau wird Führerhaus und Motor ausschlachten, sowie alle Gefahrenstoffe wie Diesel und Bremsflüssigkeit entfernen. Die AG Innenausbau wird sich um die Wärmedämmung sowie um die Feuchtigkeitssperre kümmern. Die AG Dach kümmert sich um eine neue Dacheindeckung inklusive Abdichtung des Ofenrohres. Die AG Veranda baut eine großzügige Veranda. Ganz zum Schluss setzen wir die von der AG Betten angefertigten Schlafmöglichkeiten ein. Wenn du Lust hast mitzuwirken, melde dich bitte bei uns. Die Termine sind 18-19.07. und 25.-26.07.


Zwischenbericht zur Vereinsgründung

Im November letzten Jahres entstand der Wunsch, unser Wohnprojekt zu erweitern und noch andere Möglichkeiten zu schaffen, um mehr Menschen zu verbinden. Dies war die Grundsteinlegung des „Hofprojekt Arfrade n.n.e.V.“.

In den folgenden Wochen diskutierten wir alle Details und nachdem wir uns auf ein Konzept geeinigt hatten, mit dem sich alle identifizieren konnten, ging es mit der eigentlichen Vereinsgründung los. Harte Büroarbeit: die Ausarbeitung der Satzung, die Formulierung des Konzepts, die Erstellung der Website und das Einholen aller möglichen Informationen, ließen unsere Köpfe qualmen.

Parallel dazu haben wir bereits mit einigen nötigen Umbaumaßnahmen für den Verein begonnen. Wir haben die Werkstatt komplett ausgeräumt, umgebaut, renoviert und einen neuen Werkstattbereich für die Nutzung durch den Verein geschaffen. Des Weiteren entstanden Toilette, Dusche und Lagerraum. Den Umbau des Ziegenhagens zum Streichelzoo und zum Gemeinschaftsplatz haben wir auch schon begonnen.

Das Herzstück des Vereins soll der Vereinsraum unter dem vorhandenen Balkon werden: Platz für das Hofcafé, Veranstaltungen und Raum zum Abhängen. Der Vereinsraum ist vielseitig nutzbar. Da unter dem Balkon bisher unsere Fahrräder standen, haben wir zunächst einen neuen Fahrradschuppen gebaut. Letzte Woche konnten wir dann endlich mit dem Bau des Vereinsraum beginnen. Auch wenn alles länger dauert, als geplant, ist es unglaublich schön zu sehen, wie die gemeinsame Arbeit uns zusammenschweißt. Es gibt immer genug helfende Hände, Leute, die es verstehen die Gruppe zu pushen und jemanden der für genug Kaffee und Häppchen sorgt.

Es ist immer wieder motivierend, die Begeisterung von völlig fremden Leuten zu erfahren, wenn wir beim Einholen der Angebote für Fenster, Türen und Baumaterial vom Projekt erzählen. Auch unsere Nachbarn verfolgen die Umbaumaßnahmen gespannt und mit großem Interesse. Es macht uns sehr viel Spaß jeden Tag zu sehen, wie unser Projekt voranschreitet. Wir freuen uns schon riesig unseren Verein endlich öffentlich vorstellen zu können, dafür braucht es nicht mehr viel.


Die Garten AG startet durch

Neues aus der Arbeitsgruppe (AG) Garten

Am zweiten Februar-Wochenende ging es unserem Garten an den Kragen! Voller Tatendrang trafen sich die Garten-AG sowie einige Gäste am Morgen,  um den Tag gemütlich mit einem Frühstück einzuläuten. Gestärkt ging es anschließend ans buddeln, werkeln, lachen, schneiden und bauen. Von langer Hand geplant, wurde an diesem Tag alles Vorgenommene umgesetzt: Das Bauen eines Kompostes mit einer Holzumrandung in einer Ecke des Gartens, um anfallendes Schnittgut dem Kreislauf zurückzuführen und zur Gewinnung frische Erde. Zwei Tischler*innen der WG flexten in den Boden von zwei alten Badewannen Schlitze. Diese wurden mit Erde befüllt und können bald als Hochbeete genutzt werden. Beide haben außerdem eine schicke Umrandung bekommen: Eine besteht aus Holzbrettern, die andere wurde mit Steinen umhüllt. Die Beschaffung der Steine haben wir uns leicht gemacht, indem wir einfach mit einem Radlader vom Hof losgezogen sind. Darauf waren natürlich noch ein paar Stehplätze für uns frei, was ein großer Spaß für alle war! Außerdem haben wir zwei weitere Hügelbeete erstellt. Dafür wurde die Fläche mit dicken Ästen als Pfosten abgesteckt. Zwischen die Äste flochten wir Weidenzweige und erhielten somit eine Umrandung für die Erde, die anschließend rein geschüttet wurde.  Unser Plan ist, dieses Beet im Sinne einer Permakultur anzulegen. Das bedeutet, einen Garten nachhaltig und natürlich zu gestalten.  Monokulturen sind hier fehl am Platz – wir möchten beispielsweise Gemüsesorten und Pflanzen bunt nebeneinander wachsen lassen. Natürlich ist unser Ziel - wie in der konventionellen Landwirtschaft - viel Ertrag zu erzielen. Ein Unterschied ist beispielsweise jedoch, dass der Einsatz von chemischen Substanzen (Pflanzenschutzmittel, Pestizide etc.) dabei nicht vorgesehen ist. Stattdessen ist das Prinzip dahinter, die Natur möglichst viel regulieren zu lassen. Dabei setzen wir z. B. auf Pflanzen, die wenig Pflege benötigen, aber trotzdem stets Ernten bringen und sich selbst aussähen. Es muss auch nicht umgegraben werden – wir überlassen die Erdlockerung einfach den Würmern! Das Beet wird dicht bepflanzt oder die Erde mit Mulch abgedeckt, um  wenig Gießen zu müssen. Auch Insekten und andere Tiere sind bei uns willkommen.

Nach einem langen und arbeitsreichen, aber spaßigen Tag stehen wir schließlich abends noch lange bei dem ein oder anderen Kaltgetränk zusammen und freuen uns auf das Gartenjahr, was nun richtig losgeht!


Leben im Wohnprojekt

Vom Arzt bis zum Zimmermann. Hier Leben nicht nur Menschen mit den unterschiedlichsten Berufen, sondern auch mit den unterschiedlichsten Persönlichkeiten. Jeder hat seine Stärken und sein Fachwissen. Wenn ich mir eine Nähmaschine ausleihen möchte ist das kein Problem, meine Mitbewohnerin hat eine. Wenn jemand wissen möchte wie man den Faden bei der Nähmaschine einfädelt, dann erkläre ich es gerne. Möchte ich etwas bauen finde ich mit Sicherheit Mitstreiter. Die einen sprudeln vor Ideen, jemand anders hat das nötige Organisationstalent und noch jemand das fehlende Knowhow mit der Kreissäge. Außerdem kehrt immer wieder Besuch ein, egal ob aus dem Nachbarort oder vom anderen Ende der Welt, sie bringen neuen Wind mit. Es ist die Vielseitigkeit die uns weiterbringt. Jeder von uns hat seinen eigenen Freundeskreis, seine Hobbies, seinen Alltag und seinen Rückzugsort, neben dem aber auch jederzeit die Möglichkeit  besteht in Gesellschaft zu sein. In unseren Gemeinschaftsräumen trifft man immer auf jemanden. Dort können wir uns austauschen, voneinander lernen, uns weiter entwickeln und gemeinsam Visionen verwirklichen. Wir treffen uns um Zeit miteinander zu verbringen. Egal ob gerade jemand spontan in die Gruppe schreibt, dass er reichlich gekocht hat und herzlich zum gemeinsamen Essen einlädt, man einen gemeinsamen Spiele- oder Filmabend geplant hat oder beisammen sitzt um eine Kulturveranstaltung zu planen. Ich kenne niemanden, der in seinem zu Hause so viel Raum und die damit verbundenen Möglichkeiten hat. Weil so viel gemeinsamer Raum, aber doch auch etwas Organisation bedarf, treffen wir regelmäßig zu einem gemeinsamen Plenum. Während eines Treffens haben wir uns mal gefragt, was unsere WG eigentlich ausmacht und ich habe immer wieder das Wort „Gemeinschaft“ gehört. Im Duden steht zur Bedeutung: „1. das Zusammensein, -leben in gegenseitiger Verbundenheit“ und „2. Gruppe von Personen, die durch gemeinsame Anschauungen o. Ä. untereinander verbunden sind“. Uns verbinden sehr menschliche Werte: kein Rassismus, keine Homophobie, kein Sexismus, …. Außerdem gehen alle sehr respektvoll und wertschätzend miteinander um und niemand ist ausgeschlossen. Meine Tochter profitiert hier nicht nur von dem Raum in dem sie sich ausprobieren kann und dem Wissen ihrer Mitbewohner, sondern lernt auch Offenheit und Selbstbestimmung. Ich freue mich sehr darüber so privilegiert leben zu können, diese Möglichkeit(-en) bietet sich leider nur wenigen.