Kommunikationsplattform Nextcloud

Liebe Vereinsmitglieder,

auf unserer neuen Kommmunikationsplattform könnt ihr ab sofort die Plenumsprotokolle einsehen, Chats beitreten oder starten und Termine im Kalender eintragen und nachschauen. Außerdem sind weitere Funktionen in Planung (z.B. Videotelefonie).
Die Plattform ist über https://cloud.hofprojekt-arfrade.de im Webbrowser oder über die Nextcloud apps zu erreichen.

Die bisherigen Gruppen bei Telegram werden am 28.02.2021 gelöscht.

Falls ihr noch keine Zugangsdaten erhalten oder Fragen habt, schreibt bitte eine E-Mail mit dem Betreff "Nextcloud" an mail@hofprojekt-arfrade.de.

 

Wir haben eine kleine Einführung vorbereitet, diese findet ihr in der Cloud unter "Files" im Ordner "IT", nachdem ihr euch eingeloggt habt.


Dürfen wir vorstellen: Der neue Gemeinschaftsplatz

Der Gemeinschaftsplatz soll ein Ort sein an dem jede*r sich wohlfühlt! Auf dem Platz findet Ihr eine Grill -und Feuermöglichkeit, ein Volleyballfeld/eine Liegewiese. Auch an die Kleinen ist gedacht, es schließt ein Streichelgehege an, welches Eltern vom Platz aus gut im Blick haben können. Außerdem gibt es einen Sandkasten und eine Schaukel. Und nicht nur das, auch an die Allerkleinsten ist gedacht: mit dem Insektenhotel, welches mitten in der Blumenwiese steht. Die Zukunftspläne sind groß, wer also Lust hat, mit anzupacken kann sich beim Ausbau vom Bauwagen zum Schlafsaal, dem Anlegen von Gemüsebeeten und dem Bau einer Terrasse mit einbringen oder ganz eigene Ideen miteinbringen.

Wir möchten einen Raum schaffen, an dem Menschen sich begegnen, kennenlernen, austauschen, mit und voneinander lernen. Wir wollen einen tollen Platz gestalten, an dem jede*r sich wohlfühlen kann und gerne Zeit verbringt. Deshalb wünschen wir uns einen diskriminierungsfreien und respektvollen Umgang!


Politische Arbeit am 1. Mai

Uns alle trifft die Corona Pandemie und deren gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozial-gesellschaftlichen Auswirkungen. In den letzten Monaten konnten wir viel Solidarität erleben, die Supermärkte blieben gefüllt und wir konnten uns immer auf eine gute medizinische Versorgung verlassen. Gerade jetzt, darf das Denken allerdings nicht am eignen Tellerrand aufhören. Viele Menschen wurden in eine existenzielle Krise gestürzt. Besondere bedroht sind Menschen, die schon vor dem Ausbruch der Krankheit von Krieg und Armut betroffen waren. Die Auswirkungen in vielen Teilen der Welt sind verheerend. Der Zugang zu lebenserhaltenden Ressourcen ist nicht überall gewährleistet. Dies war oft schon vor der Pandemie der Fall und wird nun durch diese noch wesentlich verschlimmert. Unzureichende medizinische Versorgung, Unterernährung, Lebensumstände, die die Einhaltung von Hygienestandards unmöglich machen. Gesundheit wird zum Luxusgut.

Die Ausgangsbeschränkungen führen dazu, dass viele Familien ihre Einkommensgrundlage genommen wurde. Die häusliche Gewalt, vor allem gegenüber Frauen, ist drastisch gestiegen. Es fehlt flächendeckend an sozialen Auffangnetzen und Menschenleben stehen nicht nur durch den Virus selbst auf dem Spiel.

Unsere Plakataktion vom 1. Mai soll dazu auf diese Missstände aufmerksam zu machen, wir fordern Solidarität zwischen den Menschen. Die Solidarität darf jedoch nicht an den Außengrenzen aufhören, sondern wird umso wichtiger und zu einer Überlebensfrage für die ärmsten Gegenden der Welt.


Zwischenbericht Ende März

Kurzer Check zu Beginn: Zugegebenermaßen sind wir in der Werkstatt noch nicht weiter gekommen, das ein oder andere Einrichtungsstück fehlt noch, bleibt aber natürlich weiter auf unseren To-Do-Listen. Dafür steht der neue Fahrradschuppen! Mit den Renovierungsarbeiten für den Vereinsraum geht es auch voran. Und auf dem alten Ziegengelände ist auch was passiert, wir haben begonnen einen schönen Gemeinschaftsplatz zu gestalten.

Heute war wohl der einzige sonnige Tag seit langer Zeit und wir haben unsere damit verbundene Energie genutzt und draußen weiter gearbeitet. Da wir den alten Maschendrahtzaun noch nicht abgerissen hatten, war das der Beginn vom Tag. Mit Radlader, Zange und ein bisschen Ziehen, verschwand der alte Zaun im Nu. Währenddessen machten sich ein paar andere Leute daran, den neuen Holzzaun dicht zu machen. Dies gestaltete sich doch etwas schwieriger, sodass am Ende einmal ringsherum Steine unten vor dem Zaun Platz fanden, damit die Hühner da nicht mehr hindurch schlüpfen können. Danach mussten wir noch etwas Gestrüpp vom neuen Gemeinschaftsplatz entfernen und den Bauwagen zurechtrücken. Die Mittagspause verbrachten wir gemeinsam mit Gulasch- und Kartoffelsuppe und genossen die sommerliche Stimmung. Danach machten wir uns daran, die Erde zu ebnen und säten neuen Rasen. Zuletzt stellten wir das Volleyballnetz auf und der neue Platz sieht schon viel einladender aus. Ein wirklich schöner und erfolgreicher Tag.


Bauen im März

Gerade, wenn ich Veränderungen visuell beobachten kann, merke ich, wir schaffen was! Und in der letzten Woche haben wir einiges geschafft.

Angefangen mit der Renovierung der Werkstatt. Diese musste erst einmal gründlich entrümpelt werden. Dabei sind mir Sachen in die Hände gefallen, die wohl die letzten vierzig Jahre niemand mehr benutzt hat und wahrscheinlich schon doppelt so lang existieren. Aber mit ein paar helfenden Händen ist die Werkstatt im Nu leer. Eine Wand musste dran glauben und eine Stufe weichen. Die Wand mit einem riesen Hammer zu zerschlagen macht einen riesen Spaß und auch meine erste Erfahrung mit dem Presslufthammer, war den Muskelkater am nächsten Tag wert. Als das geschafft war, müssen noch Teile der Decke isoliert werden, damit die darüber liegenden Wohnräume nicht so viel Wärme verlieren. Leider hält uns das länger auf als gedacht und aus einem, werden vier Tage. Doch dann ist es geschafft und gestrichen ist die Werkstatt mit vielen tollen Helfern in wenigen Stunden. Alle noch brauchbaren Sachen finden wieder ihren Platz und jetzt steht nur noch eine neue Einrichtung aus. Bestimmt findet sich jemand der Zeit und Lust hat eine Werkbank etc. zusammen zu zaubern oder einer unserer EBayprofis macht einen Schnapper.

Nachdem der letzte Sturm uns ein paar Bäume umgeschmissen hatte, die ja nun irgendwo hin mussten, entschlossen wir Freitag eine Holzaktion zu starten. Einen ganzen Tag lang wurden Bäume zersägt, Holz gehakt und zum Trocknen aufgestapelt. Da unseren Umbaumaßnahmen für den neuen Hühner-/ Ziegenstall noch zwei Bäume im Weg waren, fällten wir sie in diesem Rutsch gleich mit. Natürlich haben dafür aber auch zwei neue Bäume ihren Platz in unserem Garten gefunden. Nun werden uns die einen Bäume in zwei/ drei Jahren mit Feuerholz beehren und die anderen hoffentlich mit Äpfeln.

Weil ja nun Platz für das neue Ziegengelände geschaffen wurde, machten wir uns gleich am nächsten Tag daran, diesen aufzuräumen und einen neuen Holzzaun zu bauen, welcher den alten kaputten Maschendrahtzaun nun ersetzt. Es war eine sehr matschige Angelegenheit, bei der man zwischendurch schon Mal bis zum Knie in der Erde versinken konnte, doch das schlechte Wetter sollte diese erfolgreiche Woche nicht aufhalten. Die Ziegen finden ihren neuen Stall super, die Hühner büxen noch aus, deshalb habe ich heute begonnen die Lücken, an denen der Zaun zu weit vom Boden entfernt ist, mit schönen Steinen zu dekorieren und andere noch einmal mit etwas neuer Erde aufzufüllen. Bisher haben die Hühner aber auch spätestens zur Dämmerung immer wieder in ihren Stall zurück gefunden.

Bevor wir dann erst einmal Feierabend machten, gossen wir noch die Fundamente für unseren neuen Fahrradschuppen. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese schnell trocken werden ist gering. Aber die Fahrräder brauchen ein neues Dach, denn unter ihrem bisherigen soll nächste Woche der Ausbau für unseren Vereinsraum beginnen.

Ich bin gespannt wie es die nächsten Wochen weiter geht…


Hoffest 2019

Das war also das Hoffest 2019.

Wir würden gerne noch zehn weitere Absätze einfügen, um unseren Emotionen freien Lauf zu lassen. Aber sein wir ehrlich. Spätestens nach dem dritten Absatz wärt auch ihr genervt.

Wir können eigentlich nichts anderes tun, als euch zu danken.

Unseren Nachbarn, für ihre Ruhe und Gelassenheit, in einer absoluten Ausnahmesituation.

Unseren Gästen, für dieses außergewöhnliche Wochenende.

Unseren Helfern, für ihre herausragende Hingabe zu dieser Veranstaltung.

Und zu guter Letzt, unserer Wohngemeinschaft, für ihre Bereitschaft, Verantwortung für so viele Menschen zu übernehmen.

Nach unserem sonntäglichen Ausflug zum Strand, lassen wir nun das Hoffest ein bisschen auf uns wirken.

Für 2020 haben wir Großes vor. Daher wünschen wir uns weiterhin so respektvolle Gäste, ein so wunderbares Miteinander und fleißiges Treiben auf unserem Hof.

In Liebe,

der Hofprojekt Arfrade n.n.e.V.