Feierabendschnack /// freitags 17.00 Uhr

Jeden Freitag findet ab sofort der Feierabendschnack statt (vorerst natürlich nur online, sobald möglich gerne im Vereinsraum bzw. auf dem Vereinsgelände).

Wir sehen uns freitags um 17.00 zum Rumhängen, Brainstormen, geistige Arbeit, was so anfällt - Vereinsarbeit halt.

Hier kannst du teilnehmen: https://lecture.senfcall.de/hof-whw-a5q-pjn


Generationsübergreifende Brieffreundschaft

Wir stellen den Kontakt her!

Im Moment zwischen den Grundschülern und Senioren von Stockelsdorf, doch es ist jeder herzlich eingeladen, sich zu melden und dabei zu sein!
Die eigentliche Idee des Projektes ist es, gemeinsame „Wandertage“ zu verbringen. Zusammen zu singen, zu basteln, an die frische Luft zu gehen, vielleicht ein Eis zu essen? Da die derzeitige Situation das leider verhindert, wir uns davon aber nicht unterkriegen lassen sollten, entwickelte sich die Idee Brieffreundschaften entstehen zu lassen. Es geht darum, gerade in der jetzigen Zeit, die Nähe verschiedener Generationen wieder aufleben zu lassen, denn diese ist unglaublich wertvoll. Wir können so viel voneinander profitieren, uns entwickeln, gemeinsam lernen und Spaß haben. Das tut der Gesundheit, dem Gemüt, der Sozialkompetenz,… sehr gut. Wir freuen uns darauf, sicher näher zu rücken und gemeinsam die so manches Mal ungerechte Welt schöner und leichter zu gestalten.

Melde dich und sei dabei!

Unter: mail@hofprojekt-arfrade.de oder 01638589035


Schachtreff /// immer sonntags

An alle Schachinteressierten:
Wir vom Hofprojekt planen nun einen wöchentlichen Schachabend. Zunächst fangen wir an immer beim Hofcafe (Sonntag 14:30-17:00) zu spielen, um Leute dazu zugewinnnen. Später können wir uns dann gemeinsam auf einen Abend in der Woche festlegen. Kommen können alle. Von Fortgeschritten bis zu Anfänger oder noch nie gespielt. Frank, langjähriger Vereinspieler kann allen etwas zeigen. Also kommt vorbei!

Kontakt: 01631586541


Unsere ersten Gäste / Sommerakademie der "Funzel"

Wir haben uns sehr gefreut, als wir die erste Anfrage einer größeren Besuchergruppe erhalten haben, die einen Ort zum gemeinsamen Arbeiten, Verweilen und Übernachten gesucht haben. Eine Gruppe Philosophiestudent*innen aus München haben sich für den Hof als Herberge und Veranstaltungsort entschieden.

Die Infrastruktur von Bauwagen, Gemeinschaftsplatz, Vereinsraum/Coworking-Space und zugehöriger Küche und Bad wurden ausgiebig genutzt und getestet. Erste Verbindungen und Austauschmöglichkeiten mit anderen Vereinen und Organisationen wurden durch den Besuch ermöglicht und wir würden uns freuen, wenn wir auch in Zukunft weitere Gruppen beherbergen und kennenlernen dürfen.

Super, dass sowohl wir als auch unsere wunderbaren Besucher*innen eine schöne Zeit auf dem Hof hatten:

„Liebe alle Mitglieder des Hofprojekts,

wir wissen nicht so genau, wo wir anfangen sollen uns zu bedanken.

Vielleicht von vorne. Vielen Dank, dass Anmeldung, Planung und Anfahrt so unkompliziert gelaufen sind. Wir haben selten so ansprechbare und entspannte Gastgeber gehabt.

Dann; große Komplimente an den Hof selbst! Ihr habt ein unfassbar schönes und gemütliches Zuhause.  

Und überhaupt: vielen Dank dafür, dass ihr durchgehend aus freundlichen, offenen Menschen besteht, die uns an dem Hofprojekt auf eine so wunderschöne Art und Weise haben teilhaben lassen!

Wir wünschen euch das Allerbeste und hoffen, dass wir euch und ihr uns erhalten bleibt!

Liebe Grüße,

die Funzel“

 

Hintergrund:

Die Funzel ist ein überregionales Philosophiemagazin, das von Studenten getragen wird. Wir wollen vor allem eine Plattform sein, auf der Interessierte, kreative Köpfe und Jungphilosoph*innen auf einem hohen Niveau, aber mit studentischer Selbstironie und Humor austauschen. Analog veröffentlichen wir halbjährlich eine Printausgabe - im Julie erschien die fünfte Ausgabe "Lifestyle". Digital betreiben wir einen Blog (www.diefunzel.com) und eine Facebooksseite.


Dürfen wir vorstellen: Der neue Gemeinschaftsplatz

Der Gemeinschaftsplatz soll ein Ort sein an dem jede*r sich wohlfühlt! Auf dem Platz findet Ihr eine Grill -und Feuermöglichkeit, ein Volleyballfeld/eine Liegewiese. Auch an die Kleinen ist gedacht, es schließt ein Streichelgehege an, welches Eltern vom Platz aus gut im Blick haben können. Außerdem gibt es einen Sandkasten und eine Schaukel. Und nicht nur das, auch an die Allerkleinsten ist gedacht: mit dem Insektenhotel, welches mitten in der Blumenwiese steht. Die Zukunftspläne sind groß, wer also Lust hat, mit anzupacken kann sich beim Ausbau vom Bauwagen zum Schlafsaal, dem Anlegen von Gemüsebeeten und dem Bau einer Terrasse mit einbringen oder ganz eigene Ideen miteinbringen.

Wir möchten einen Raum schaffen, an dem Menschen sich begegnen, kennenlernen, austauschen, mit und voneinander lernen. Wir wollen einen tollen Platz gestalten, an dem jede*r sich wohlfühlen kann und gerne Zeit verbringt. Deshalb wünschen wir uns einen diskriminierungsfreien und respektvollen Umgang!


Politische Arbeit am 1. Mai

Uns alle trifft die Corona Pandemie und deren gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozial-gesellschaftlichen Auswirkungen. In den letzten Monaten konnten wir viel Solidarität erleben, die Supermärkte blieben gefüllt und wir konnten uns immer auf eine gute medizinische Versorgung verlassen. Gerade jetzt, darf das Denken allerdings nicht am eignen Tellerrand aufhören. Viele Menschen wurden in eine existenzielle Krise gestürzt. Besondere bedroht sind Menschen, die schon vor dem Ausbruch der Krankheit von Krieg und Armut betroffen waren. Die Auswirkungen in vielen Teilen der Welt sind verheerend. Der Zugang zu lebenserhaltenden Ressourcen ist nicht überall gewährleistet. Dies war oft schon vor der Pandemie der Fall und wird nun durch diese noch wesentlich verschlimmert. Unzureichende medizinische Versorgung, Unterernährung, Lebensumstände, die die Einhaltung von Hygienestandards unmöglich machen. Gesundheit wird zum Luxusgut.

Die Ausgangsbeschränkungen führen dazu, dass viele Familien ihre Einkommensgrundlage genommen wurde. Die häusliche Gewalt, vor allem gegenüber Frauen, ist drastisch gestiegen. Es fehlt flächendeckend an sozialen Auffangnetzen und Menschenleben stehen nicht nur durch den Virus selbst auf dem Spiel.

Unsere Plakataktion vom 1. Mai soll dazu auf diese Missstände aufmerksam zu machen, wir fordern Solidarität zwischen den Menschen. Die Solidarität darf jedoch nicht an den Außengrenzen aufhören, sondern wird umso wichtiger und zu einer Überlebensfrage für die ärmsten Gegenden der Welt.


Bauen im März

Gerade, wenn ich Veränderungen visuell beobachten kann, merke ich, wir schaffen was! Und in der letzten Woche haben wir einiges geschafft.

Angefangen mit der Renovierung der Werkstatt. Diese musste erst einmal gründlich entrümpelt werden. Dabei sind mir Sachen in die Hände gefallen, die wohl die letzten vierzig Jahre niemand mehr benutzt hat und wahrscheinlich schon doppelt so lang existieren. Aber mit ein paar helfenden Händen ist die Werkstatt im Nu leer. Eine Wand musste dran glauben und eine Stufe weichen. Die Wand mit einem riesen Hammer zu zerschlagen macht einen riesen Spaß und auch meine erste Erfahrung mit dem Presslufthammer, war den Muskelkater am nächsten Tag wert. Als das geschafft war, müssen noch Teile der Decke isoliert werden, damit die darüber liegenden Wohnräume nicht so viel Wärme verlieren. Leider hält uns das länger auf als gedacht und aus einem, werden vier Tage. Doch dann ist es geschafft und gestrichen ist die Werkstatt mit vielen tollen Helfern in wenigen Stunden. Alle noch brauchbaren Sachen finden wieder ihren Platz und jetzt steht nur noch eine neue Einrichtung aus. Bestimmt findet sich jemand der Zeit und Lust hat eine Werkbank etc. zusammen zu zaubern oder einer unserer EBayprofis macht einen Schnapper.

Nachdem der letzte Sturm uns ein paar Bäume umgeschmissen hatte, die ja nun irgendwo hin mussten, entschlossen wir Freitag eine Holzaktion zu starten. Einen ganzen Tag lang wurden Bäume zersägt, Holz gehakt und zum Trocknen aufgestapelt. Da unseren Umbaumaßnahmen für den neuen Hühner-/ Ziegenstall noch zwei Bäume im Weg waren, fällten wir sie in diesem Rutsch gleich mit. Natürlich haben dafür aber auch zwei neue Bäume ihren Platz in unserem Garten gefunden. Nun werden uns die einen Bäume in zwei/ drei Jahren mit Feuerholz beehren und die anderen hoffentlich mit Äpfeln.

Weil ja nun Platz für das neue Ziegengelände geschaffen wurde, machten wir uns gleich am nächsten Tag daran, diesen aufzuräumen und einen neuen Holzzaun zu bauen, welcher den alten kaputten Maschendrahtzaun nun ersetzt. Es war eine sehr matschige Angelegenheit, bei der man zwischendurch schon Mal bis zum Knie in der Erde versinken konnte, doch das schlechte Wetter sollte diese erfolgreiche Woche nicht aufhalten. Die Ziegen finden ihren neuen Stall super, die Hühner büxen noch aus, deshalb habe ich heute begonnen die Lücken, an denen der Zaun zu weit vom Boden entfernt ist, mit schönen Steinen zu dekorieren und andere noch einmal mit etwas neuer Erde aufzufüllen. Bisher haben die Hühner aber auch spätestens zur Dämmerung immer wieder in ihren Stall zurück gefunden.

Bevor wir dann erst einmal Feierabend machten, gossen wir noch die Fundamente für unseren neuen Fahrradschuppen. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese schnell trocken werden ist gering. Aber die Fahrräder brauchen ein neues Dach, denn unter ihrem bisherigen soll nächste Woche der Ausbau für unseren Vereinsraum beginnen.

Ich bin gespannt wie es die nächsten Wochen weiter geht…


Wintercafé Februar 2020

Wir wollten mit dem Hofcafé nicht aufs gute Wetter warten und gemeinsam mit euch noch einmal das neue Jahr einläuten. Trotzdem bangten wir dann, dass es trocken bliebe, und wir hatten Glück.

Aus der Küche riecht es noch nach frisch gebackenem Kuchen, als wir am Sonntagnachmittag unser Wintercafé starten. Ein paar Meter weiter riecht es nach Lagerfeuer, an dem zur Dämmerung fleißig Stockbrot gemacht wird. Die Finger wärmen wir uns an Kaffee, Tee und Punsch. Im Hintergrund eine angenehme Jazzmelodie. In der aufkommenden Dunkelheit wirkt das gemütliche Licht der Lichterketten, Kerzen und das funkelnde Feuer. Es entstehen freundliche Gespräche. Ich freue mich sehr über den Austausch mit einer Nachbarin, die auch Mama ist, während die Kinder fröhlich im Garten toben, können wir uns gegenseitig ein paar Tipps mitgeben. Auch über die Ideen zur Umgestaltung des Ziegenhagens und den Besuch einer ehemaligen Mitbewohnerin freue ich mich riesig. Es ist einfach immer wieder schön die Woche in einer geselligen, gemütlichen Runde ausklingen zu lassen.

Am Ende des Abends sind wir rundum zufrieden über die tolle Stimmung und zahlreichen Gäste. Unsere Vorfreude auf den Start des Hofcafés am Sonntag, den 03.05.2020 steigt immer weiter. Wir sind gespannt darauf, wie euch die neuen Räume und das breitere Angebot gefallen und wünschen uns viele weitere schöne Stunden, die wir dort gemeinsam verbringen können.

Auf ein erfolgreiches Jahr 2020!

 


Politische Arbeit am 1. Mai 2019

Plakataktion 1. Mai

Unsere Plakataktion am ersten Mai scheint bei einigen auf Unverständnis gestoßen zu sein, weshalb wir gerne noch einmal  eine Stellungnahme abgeben würden.

Die Plakataktion hatte als Übergeordnetes Thema „Toleranz und Solidarität“  Hier noch einmal die Transparentsprüche:

  • Teilen habe ich schon im Kindergarten gelernt
  • Mensch sein ist kein Verbrechen
  • Lüjenprässe auf die Frässe Wir sind däs Völk Prost
  • „Eine Weltkarte ohne Grenzen“
  • Kampf dem deutschen Spießbürgertum / Scheiß Selbstgerechtigkeit

Besonders das Plakat „Kampf dem deutschen Spießbürgertum“ scheint missfallen zu sein. Hierbei geht es aber ausdrücklich nicht um „Gartenzwerge“ und einen „englischen Rasen“, sondern um mehr Toleranz auch anderen Menschen und Lebensweisen gegenüber. Hier eine Definition:

Als Spießbürger, Spießer oder Philister werden engstirnige Personen bezeichnet, die sich durch geistige Unbeweglichkeit, ausgeprägte Konformität mit gesellschaftlichen Normen und Abneigung gegen Veränderungen der gewohnten Lebensumgebung auszeichnen

Wir geben uns sehr viel Mühe, den Bedürfnissen unserer Nachbarn soweit es uns möglich ist entgegenzukommen.

Aber: Toleranz ist keine Einbahnstraße!!! Sondern ein gegenseitiges Entgegenkommen und Akzeptieren der Meinung, Lebensweise und Bedürfnisse des jeweils Anderen.

Auch in Zukunft werden wir uns nicht das Recht auf Meinungsfreiheit nehmen lassen. Wir betrachten es als menschliches Selbstverständnis, uns weiterhin für mehr Solidarität und Toleranz und gegen jegliche Form der Ausgrenzung einzusetzen.

Des Weiteren finden wir es sehr schade, erst sehr viel später und über mehrere Ecken vom Unmut zu erfahren. Ihr habt immer die Möglichkeit mit uns in Kontakt und Diskussion zu treten.