Muckis für den Apfelsaft

Waschen, vierteln, häckseln und dann Pressen, Pressen, Pressen, was die Muckis hergeben. Wer hätte gedacht, dass in einer Flasche Apfelsaft so viele Arbeitsschritte stecken?

 

 

 

 

 

 

In der Tat braucht es auch eimerweise bestes, reifes Mostobst und die richtige Technik um überhaupt einige Liter zusammen zu bekommen. Nicht jede Apfelsorte eignet sich dazu, wie uns Henning Jahn erklärte, der auf dem Gut Rothenhausen alte Apfelsorten pflegt. Von ihm erfuhren wir an unserem ersten Mostwochenende viele interessante Details rund um Deutschlands beliebtestes Obst. Für Kinder gab es eine bunte Schautafel und ein kleines Apfelquiz, die bestimmt auch im Kid’s Club noch mal zum Einsatz kommen. Schließlich ist es schon ziemlich spannend, wie aus einem kleinen Kern ein so großer Baum werden kann. Aber auch die Erwachsenen staunten nicht schlecht. Wer uns trotz mäßigen Wetters besucht hatte, durfte oder musste selbst anpacken und konnte alle Schritte hin zu den ersten süßsauren Tropfen selbst erfahren.

 

 

 

 

 

 

Fürs nächste Jahr haben auch wir einiges gelernt und werden uns technisch besser aufstellen. Bis dahin legen wir aber erstmal ein Bisschen die Füße hoch und genießen ein paar Schlucke selbstgemachten Apfelsaft oder erwärmen ihn als Punsch – die viele Arbeit hat sich gelohnt!


Hausbesetzung in Arfrade

Eine Hausbesetzung in Arfrade. Dieses Jahr fällt die Vogelhochzeit aus! Die freien Vögel flattern durch Lüfte -

sie haben keine Lust mehr sich für die Rentiere krumm zu machen. Frech zwitschert es aus den Wohnstuben -

wer soll uns hier verjagen, gerade die, die so viel haben? -

Wir brauchen Räume für unsere Träume.

Hat den der Baum jemals nach Miete für sein Astloch gefragt?

Hat der Fluss je gesagt, wenn ihr aus mir trinkt, dann fließe ich nicht mehr?

Wir lebe


Eine Mitfahrbank für Arfrade

Samstag hat uns das gute Wetter eingeladen, draußen aktiv zu werden und wir haben uns dem Projekt angenommen, eine Mitfahrbank für Arfrade zu bauen. Aus alten Paletten, mit ein paar Schrauben und bunter Farbe entstand in ein paar lustigen, gemeinsamen Stunden die neue Bank. Inerneuter Rücksprache mit dem Dorfvorstand wurde sie nun aufgestellt. Nun steht sie erstmal an der Kreuzung Hauptstraße, Zum Brook. Wir hoffen sehr, dass sie dem Dorf gefällt und häufig genutzt wird!

Wie eine Mitfahrbank funktioniert:
Durch das Hinsetzen auf die Bank signalisiert man vorbei fahrenden Autos, auf eine Mitfahrgelegenheit zu warten. Über der Bank kann das richtige Schild eingesteckt werden, das anzeigt, welche die Zielrichtung ist.

Noch ein Tipp:
Oft hat man natürlich feste Termine und keine Zeit, zu warten und zu hoffen, dass rechtzeitig jemand vorbei kommt, um einen mitzunehmen. Die internationale Onlinemitfahrzentrale www.blablacar.de ermöglicht es (regelmäßige) lange und kurze Fahrten online zu stellen und sich für solche Fahrten zum Mitfahren anzumelden. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch fürs Portemonnaie.


Wir sind zu Hause! Stay Home!

Auch uns trifft die derzeitige Situation. Wir alle sind zu Hause! Fast niemand muss zur Arbeit. Uni und Kindergarten sind zu. Also verbringen wir unsere Zeit auf dem Hof. Nicht allen fällt das leicht… viele Pläne liegen auf Eis und das führt bei dem ein oder anderen zur Sorge. Für den Verein bedeutet das, gerade keine Informationsveranstaltungen und ob das Hoffest stattfinden kann, wird die Zukunft zeigen. Auch ob unsere zwei zukünftigen Mitbewohner aus Finnland und den Niederlanden überhaupt einreisen dürfen ist noch nicht geklärt. Was unsere Bauprojekte angeht ist der Fahrradschuppen nun fertig. Als nächstes soll die nun endlich von den Fahrrädern befreite Vereinswerkstatt fertig eingerichtet werden und die Ziegen sollen Plattformen in den Bäumen bekommen. Neben der gemeinsamen Zeit, verbringt aber auch jeder mit seinen ganz persönlichen Projekten und Aufgaben. Ich habe die Zeit genutzt mir ein neues Regal zu bauen. Dafür habe ich in der Werkstatt ein altes Holzbrett abgehobelt. Da habe ich jemanden getroffen, der seine Heimwerkerkünste genutzt hat um gleich eine Vogelhäuserreihe anzufangen.  Jeder nutzt die Zeit anders, die einen schlafen mal aus, die anderen stecken Energie ins Homeoffice, diverse WG-Bands erweitern ihr Repertoire und manche helfen dem Hof bei der Arbeit. Abwechselnd wird zwei Mal in der Woche eingekauft, nicht nur für die WG, auch für unsere Nachbarn, die das Angebot der Nachbarschaftshilfe in Anspruch nehmen. Wir hoffen, dass bald alles wie gewohnt wieder beginnen kann und halten euch auf dem Laufenden.